Mit «All Around The World» zu Weltruhm
Die Ausnahmesängerin Lisa Stansfield, die 1966 in Heywood, England, geboren wurde, machte ihre musikalischen Gehversuche mit ihrer ersten Band „Blue Zone“. Nachdem der kommerzielle Erfolg ausblieb, nahm die Gruppe mit Lisa als Frontfrau die Single «People Hold On» zusammen mit dem Produzenten-Erfolgsduo Coldcut auf. Und siehe da: Der Song wurde auf Anhieb zu einem Clubhit und verschaffte der Sängerin einen Solovertrag. Die anderen beiden Mitmusiker von Blue Zone – Ian Devaney und Andy Morris – blieben trotzdem als Musiker, Komponisten und Produzenten dem kreativen Team von Lisa Stansfield erhalten. Mit Ian Devaney ist Lisa zudem seit 1998 verheiratet. Mit der Veröffentlichung ihrer ersten Solo-Single «This Is The Right Time» aus dem Debütalbum «Affection» 1989 schaffte Stansfield den internationalen Durchbruch. Doch erst mit der zweiten und bis heute erfolgreichsten Single «All Around The World» stieg sie zu den damals begehrtesten und erfolgreichsten Soul- und Popsängerinnen auf. So eroberte Stansfield nicht nur in ihrer Heimat die Spitzenplätze der Charts – sie ging als die erste weisse Sängerin in die Popgeschichte ein, die eine Single in den US-Billboard-R&B-Charts platzieren konnte. Die dritte Auskopplung «Live Together» verhalf ihrem Debütalbum zu insgesamt fünf Millionen verkauften Einheiten. Um ihren Erfolg endgültig zu unterstreichen, wurde Lisa Stansfield mit unzähligen Auszeichnungen wie dem begehrten «Ivor Novello Award» (für den «Best Contemporary Pop Song») oder dem «World Music Award» (als «Bestselling British Artist») ausgezeichnet. Auch wenn ihr zweites Album «Real Love» (1991) hinter den Verkaufserwartungen zurück blieb, schaffte es Lisa, weitere Single-Erfolge zu verbuchen, u.a. für «Change» oder «Time To Make You Mine». Mit «All Woman» schaffte die Britin gar einen neuen Rekord: Zum dritten Mal gelang es ihr, auf Platz Eins der US-Billboard-R&B-Charts zu klettern. 1992 war sie mit dem Song «Someday (I’m Coming Back)» auf dem Millionenseller-Soundtrack zum Whitney Houston-Film «Bodyguard» vertreten. Und nach ihrem fulminanten und unvergesslichen Auftritt beim «Freddy Mercury Tribute Concert» im selben Jahr gehörte Lisa Stansfield endgültig zu den Megastars ihrer Generation. Nach weiteren erfolgreichen Alben wie «So Natural» (1993), «Lisa Stansfield» (1997) oder dem letzten regulären Studioalbum «The Moment» aus dem Jahr 2004 meldet sich die stimmgewaltige Sängerin in diesem Jahr endlich wieder zurück. Als Sängerin beglückt sie ihre Fangemeinde mit einem neuen Solo-Album, an dem zurzeit noch gefeilt wird. Als Schauspielerin – ihr viel gepriesenes Kinoleinwanddebüt hatte sie 1999 mit «Swing» – wird Lisa im Film «Northern Soul» zu sehen sein. Das Sahnehäubchen setzt die sympathische und charismatische Künstlerin nun mit der Ankündigung einiger Konzertdaten auf dem europäischen Kontinent auf. Am Donnerstag, 23. Mai 2013 (20 Uhr) ist das Kaufleuten in Zürich «the place to be», wenn Lisa Stansfield sowohl ihre weltbekannten Hits als auch grandioses neues Songmaterial präsentiert.
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